Benefizkonzerte zu Gunsten
der Madeleine Schickedanz KinderkrebsStiftung
Samstag,
16. Oktober 2010, 19.30 Uhr
Sonntag, 17. Oktober 2010, 19.30 Uhr
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
ISRAEL IN EGYPT
mit Video und Licht
Christoph Brech - Video
Fred Pommerehn - Licht und Bühne
Gerlinde Sämann - Sopran
Gunhild Lang-Alsvik - Sopran
Alex Potter - Altus
Andreas Post - Tenor
Klaus Schredl - Bass
Raimund Nolte - Bass
Egidienchor
Barockorchester L'arpa festante
Leitung und Konzept: Pia Praetorius
Kartenpreise:
Kat.
A: 35 € /ermäßigt 30 €
Kat.
B: 26 € / ermäßigt 21 €
Kat.
C: 18 €/ ermäßigt 13 €
Ermäßigungen für Mitglieder des Vereines "Kultur in St. Egidien e.V."Schüler, Studenten,
Auszubildende, Zivildienstleistende, Inhaber des Nürnberg-Passes
und Senioren.
Vorverkauf ab 1. September:
Kultur Information,
Königstraße, Tel. 0911 231 40 00
Karstadt
an der Lorenzkirche, Tel. 0911 213 20 50 · i-Punkt im Eckstein, Burgstraße,
Tel. 0911 214 21 40
oder bereits jetzt auf dieser Website unter Kartenbestellung.
Im
Mittelpunkt des Kunst-Musik-Projektes 2010 in Egidien steht Georg Friedrich Händels
großes Oratorium „Israel in Egypt“.
Händels
Oratorium hat die Befreiung eines kleinen, schwachen und unterdrückten Volkes
von einem übermächtigen Gegner zum
Thema. Händels Musik ist voll Leidenschaft und Dramatik, voller künstlerischer
Raffinesse und farbiger Bildhaftigkeit.
Diese
großartige Musik, gesungen von renommierten Sängerinnen und Sängern der Alten
Musik und dem Egidienchor, begleitet vom Barockorchester L’arpa festante, wird
kontrastiert von Bildenden Künstlern. Die Alte Musik wird mit zeitgenössischer
Bildender Kunst verwoben.
»Das
Wichtigste ist das Beobachtete«, so beschrieb der begnadete
Spaziergänger
Joseph Roth die Essenz seiner Poesie. Das Gefundene, nicht das
Erfundene steht
auch im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Christoph Brech. Der
mehrfach
preisgekrönte Foto- und Videokünstler Brech (Jg. 1964, lebt
in München) sammelt
sein Material unterwegs, auf Reisen. Er verdichtet es zu klaren und
ruhigen
Bildern voller poetischer Kraft. Ähnlich einem guten Flaneur
besitzt Christoph
Brech ein ganz eigenes Gefühl für Raum und Zeit und ein
Sensorium für
außergewöhnliche Perspektiven. (aus der
Internetankündigung für die Ausstellung "Passagen" in der
Villa Stuck)
Für „Israel
in Egypt“ wird er Videosequenzen schaffen, die eine eigene Sichtweise der in
der Musik dargestellten Emotionen der Befreiung darstellen, sie aufbrechen und
in einen neuen Zusammenhang stellen.
Verbunden
werden diese Videosequenzen durch eine Licht- und Bühneninstallation von Fred
Pommerehn, der Videomotive aufnehmen und sie mit Licht und Bühnenelemente variieren wird.
Der
Amerikaner Fred Pommerehn (lebt in Berlin) gehört derzeit zu den gefragtesten
Lichtkünstlern in Deutschland, der sowohl im Opern und Schauspielbereich wie
auch im Ballett und in der freien Szene mit bedeutenden Regisseuren und
Choreografen zusammengearbeitet hat.
Die
erstmalige Zusammenarbeit beider Künstler verspricht ein künstlerisch
herausragendes Ereignis zu werden.
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